Wir schreiben
das Jahr 1873. In der "Allgemeinen Homöopathischen Zeitung" Nr.
12 erscheint ein Aufsatz mit dem Titel "Eine abgekürzte homöopathische
Therapie" des Oldenburger Arztes Dr. med. Wilhelm Heinrich Schüssler.
Dr. Schüssler
sorgt für große Aufregung in den Reihen seiner homöopathischen Kollegen.
Er wird sogar des Verrates an der klassischen Homöopathie bezichtigt.
Dabei hat Dr. Schüssler nur seine eigenen Erkenntnisse über das
"Salz" niedergeschrieben und veröffentlicht.
Der Erfolg
von Schüssler und seiner Salz-Theorie gab ihm Recht. Über 1.000
an Diphtherie erkrankte Kinder, welche von seinen Kollegen schon
aufgegeben worden waren, konnte er mit seiner auf "zwölf Mineralsalze
verkürzte Homöopathie" heilen.
Schüssler
bestätigte: "Gesund bleiben kann der Mensch nur, wenn er die nötigen
Mineralstoffe in der erforderlichen Menge und im richtigen Verhältnis
besitzt" - und postulierte, "dass mit Kalk, Natrium, Kalium, Magnesia
und Eisen in ihren Verbindungen mit Phosphorsäure, Schwefelsäure
und Chlor sämtliche Krankheiten, welche überhaupt heilbar sind,
auf diesem Wege heile.
" Die vitalisierenden
und harmonisierenden Kräfte, lassen sich vor allem auch zur Vorbeugung
sehr gut einsetzen. Beliebt sind auch "kurmäßige" Anwendungen der
Schüssler Salze.
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